Der Bienenzuchtverein Merkstein

Die Imker in Herzogenrath-Merkstein

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Euchen, den 21.03.2013


"Notfütterung?"

 

Die Sonne hat den Äquator überschritten und wandert auf uns zu! Aber...

Um unseren Imkerfreund und Web-Master Dietmar Bothe zu zitieren:

„– graues, kaltes Wetter,

– der Imker hat den Blues, aber die Bienen brüten schon,

– wer im Spätsommer an Futter gespart hat, der sollte jetzt nervös werden,

– prüfen, und so geht´s:“

 

Und nun, liebe Imkerfreunde in Kürze!

 

Wer Futterwaben im Schrank oder in gut versorgten Völkern hat, hängt davon den Hungerleidern zu. Eine beiderseits gefüllte Wabe (ca. 11/2 bis 2 kg) dürfte 14 Tage reichen. Volksstärke beachten! Dann ist endgültig Frühling! Oder?

 

Wer blank ist, muss jetzt (ohne Flugwetter) flüssig füttern, Sirup (schon invertiert) oder Zuckerwasser 3:2, etwa einen Liter, nicht zu viel, weil die Tracht bevorsteht und wir den Honig nicht verfälschen sollten. Kontrollieren, zur Not nachfüttern.

(600 g Kristallzucker und 400 ml Wasser ergeben ca. 1 Liter Futterflüssigkeit.)

Man schiebt ein flaches Gefäß unter den Wintersitz der Traube (Abb.). Geht das aus konstruktiven Gründen oder weil die Traube oben sitzt nicht, füttert man in der Futtertasche dicht am Sitz der Traube (Abb., Bienen müsst ihr bei beiden Abbildungen hinzudenken). Steighilfen nicht vergessen!

 

Jetzt keinen Futterteig mehr einsetzen. Das geht nur bei Flugwetter im Winter. Könnten die Bienen jetzt fliegen, fänden sie auch Futter!

 

Gruß Heribert

 

Quelle: DBJ 3/13, S. 35, G. Liebig: Füttern in Not, Dort auch zwei Abb. mit Bienen!



 


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