Der Bienenzuchtverein Merkstein

Die Imker in Herzogenrath-Merkstein

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Würselen-Euchen (171 m NN), den 17.04.2013


Liebe Imkerfreunde,

jeden Tag blühen neue Trachtpflanzen auf. Den Anfang machte in der letzten Woche die Salweide, gefolgt von Kirschpflaume und gestern den ersten Blüten der Schlehe. Die Völker sammeln, was das Zeug hält.


Die Bodeneinlagen sind gelb von Pollen. Bei der Durchsicht vorgestern und gestern konnte ich beobachten, dass gleich mehrere Pollenwaben in Arbeit sind. Sah das Brutbild bisher eher bescheiden aus (kleine Brutflächen in allen Stadien verteilt über teils vier, fünf Wabe), haben die Königinnen in den letzten Tagen wahre Brutbretter gestiftet. In der ersten Maiwoche werden die Völker stark anschwellen. Bis dahin könnten sie sogar noch schrumpfen (Abgang der Winterbienen, so Liebig).

Erweiterung tut Not. Erste Drohnen werden angezogen. Zur Vorsicht habe ich in zwei Völkern schon den Drohnenrahmen eingehängt und noch etwas Winterfutter entnommen. Groß waren die Reserven nicht mehr. Auch eine Mittelwand hängte ich nebst einer Leerwabe in jedes Volk. Ein Volk baute bereits Wirrbau in den freien Raum am Ende des Trogs. Es geht, wie erwartet, die Post ab.


Phänologisch betrachtet, haben wir den Vorfrühling schon fast durchlaufen. Mit Buschwindröschen, Scharbockskraut, Festem Lerchensporn und Arznei-Schlüsselblume (Primula veris) beobachte ich schon das Aufblühen der Zeigerpflanzen des Erstfrühlings.


Gruß, Heribert

 

Die beiden Bilder zeigen Pollensammlerinnen an einer stäubenden Eibe (Taxus baccata), sicher eine Beobachtung, die der Imker nicht alle Tage macht.

  

 

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