Der Bienenzuchtverein Merkstein

Die Imker in Herzogenrath-Merkstein

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Merkstein, den 19. April 2012

Liebe Imkerfreundinnen und –freunde,

nun wird es höchste Zeit für das Aufsetzen des ersten Honigraums. Die Temperaturen sind im Moment um die 14°. Bei Sonne fliegen die Bienen fleißig zum Sammeln aus. An den Flugfronten herrscht reger Betrieb. Nach dem Wochenende soll es richtig warm werden. Der Tisch ist für die Bienen reich gedeckt. Jetzt brauchen sie Raum.

Ich bestücke die Honigzarge in der Mitte mit drei bis vier Leerwaben. Dann können die Immen gleich umtragen. Der restliche Raum wird mit Mittelwänden gefüllt.

Noch einfacher ist es, gleich nur Mittelwände aufzusetzen. Das funktioniert gut.

Wichtig ist auch ein Blick in die obere Brutzarge. Vitale Völker pflegen schon Drohnenbrut.

Ich habe bei der ersten Durchsicht (29.03.) mit der Futterkontrolle auch den ersten Baurahmen an Position 2 in die obere Brutzarge gehängt. Jetzt (20.04. / 22 Tage! Verzögerung wegen der Wetterunbillen) kommt der zweite Baurahmen auch an Position 2 auf die Gegenseite der oberen Brutzarge. So erreiche ich, dass bei jeder zweiten Durchsicht (9-Tage-Rhythmus) Drohnenschnitt möglich ist. Der Baurahmen muss ausgebaut werden. Das geht oft schnell. Der Drohn braucht 24 Tage bis zum Schlupf. Nach 18 Tagen ist dann ein Großteil der Drohnenbrut verdeckelt. Nicht warten bis alle Zellen geschlossen sind. Dann würde ein Teil der Drohnen schlüpfen und die Arbeit wäre für die Katz. Zudem wandert die Varroa bis zu 50 Stunden vor der Verdeckelung in die Drohnenzellen ein.

Die Varroa parasitiert die Drohnenbrut fünf- bis zehnmal stärker als Arbeiterinnenbrut. Zudem kommen in einer Drohnenzelle mehr Varroen zur Reife als in einer Arbeiterinnenzelle. Mit dem Drohnenschnitt verhindert man wirksam das Ausufern der Varroa-Population.

 

Gruß Heribert


 

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