Der Bienenzuchtverein Merkstein

Die Imker in Herzogenrath-Merkstein

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Merkstein, den 5. Mai 2012

 

Am 27. April hatte unser Imkerfreund Johannes Billmann auf seinem Stand in Worm-Wildnis die zweiten Klassen der Grundschule Alt-Merkstein zu Gast. Die Kinder sahen sich den Bienenstand an und beobachteten das Treiben an den Fluglöchern.

Zum Glück schien die Sonne, so dass reges Leben herrschte. Die Schüler waren durch ihre Lehrerinnen gut auf den Besuch vorbereitet. Das wurde in den Gesprächen mit den Kindern deutlich. Sie konnten in ein Bienenvolk schauen, sahen vom Ei bis zur verdeckelten Brut die Entwicklungsstadien der Bienen. Auf den Waben beobachteten die Kinder Drohnen und Arbeiterinnen. Weiter konnten die Schüler Grundlegendes zur Blütenbiologie erfahren.


Zum Schluss hatte Johannes noch ein kleines Glas Honig für jedes Kind abgefüllt.

 

Gruß Heribert

 


Bilder vom Besuch der Kinder


Euchen, den 5. Mai 2012

 

Das Bienenjahr strebt einem ersten Höhepunkt zu. Der Raps steht in Vollblüte, stellenweise ist er schon zu 80 % abgeblüht. Die Wildkirsche ist ebenfalls teils schon im Abblühen begriffen. Dafür geht der Apfel jetzt, zumindest mit den frühen Sorten, in Vollblüte. Mit dem Weißdorn und dem Flieder blühen Arten, die phänologisch dem Ende des Vollfrühlings zuzurechnen sind. Die Quitte lässt sich in meinem Garten noch Zeit. Der Bärlauch bildet mit seinen weißen Sternblüten einen schön anzuschauenden Teppich.

Da die Völker in den vergangenen Wochen trotz nicht immer zuträglicher Witterung auch immer wieder stark fliegen konnten, haben sie schon gut eingetragen. Ich gab in der letzten Woche einem Volk den zweiten Honigraum, zwei Mittelwände und eine Leerwabe in Brutnähe. Ein Rapsfeld beginnt zehn Meter von meinem Stand entfernt. Da braucht es Raum. Ich entnahm etwas Drohnenbrut. Der Baurahmen war voll ausgebaut, aber noch nicht bestiftet. Ich fand keine Anzeichen von Schwarmstimmung. Die Königin ist eine F1-Hybride einer sehr schwarmträgen Mutter aus Mayen. Vielleicht hat sie etwas von ihrer Mutter mitbekommen. Sollte mich freuen.

Bei starken Völkern ist jetzt der Zeitpunkt, vorsichtig zu schröpfen, also eine Brutwabe mit überwiegend verdeckelter Brut und anhängenden Bienen für einen Ableger abzuzweigen.

In vierzehn Tagen kann man die nächste Wabe entnehmen. Das soll sich laut Aumeier/Liebig nicht auf den Honigertrag auswirken.

Wie man es macht, lässt sich bei „Imkerlicher Praxis“, dort „April / Mai“ nachlesen.

Die Eisheiligen scheinen sich zu verfrühen. Die Tageshöchsttemperaturen bleiben in diesen Tagen unter 10°. Hoffen wir, dass die Bienen in der kommenden Woche noch etwas Flugwetter bekommen, um den restlichen Rapsnektar zu ernten und fleißig in unsere Apfelbäume zu fliegen.

 

Viel Erfolg

 

Heribert

 

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