Der Bienenzuchtverein Merkstein

Die Imker in Herzogenrath-Merkstein

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Euchen, den 11. 11. 2012

Liebe Imkerfreunde,

unsere Novemberversammlung platzte geradezu aus den Nähten. Sechs Vereinsmitglieder waren erschienen. Drei hatten sich mit triftigen Gründen entschuldigt, Rudi geht es gesundheitlich leider nicht gut. Ihm ist Kommen unmöglich. Von den sechs Erschienenen war einer Neuimker.

Wenn man auf diesem Hintergrund von Völkerverlusten hört, kommt man doch ins Grübeln. Jeder kann Pech haben, aber fehlt es vielleicht nicht auch an den handwerklichen Grundlagen?

Insekten kommen im Tierschutzgesetz nicht vor. Ich halte es trotzdem unter ethischen Gesichtspunkten für nicht vertretbar, dass wir leichtfertig mit dem Leben umgehen, das uns in die Hand gegeben ist. Bienen empfinden im übrigen auch Schmerz.

Wir haben im Jahr 2012 versucht, in den Versammlungen Substanz zu bieten. Dabei sind wir nicht der Ansicht, dass unser Schulungsprogramm schon perfekt war. Wir sind offen für Kritik und Vorschläge.

In der Sitzung Anfang November haben wir uns dann doch bemüht den Themenplan für 2013 zu skizzieren (siehe Termine).

Natürlich halten wir uns an die Notwendigkeiten des Bienenjahres. In den Themen steckt vieles, was wir rasch abhandeln können. Trotzdem stelle ich nach 30 Jahren Imkerei fest, dass es immer noch Neues gibt. Entweder sind es neue Erkenntnisse, oder ich habe Zusammenhänge bisher nicht wahrgenommen.

Jedenfalls sollen in unserem 2013er Programm Schwerpunkten gebildet werden.

Wir stellten in 2012 auch noch einmal fest, wie gut für den Lernprozess gemeinsames Imkern ist. Vielleicht lässt sich das ausbauen.

Möglicherweise kann man in Kleingruppen auf den Ständen bestimmte Komplexe bearbeiten. Da bietet sich manches an. Das geht mit Rücksicht auf die Berufstätigen natürlich nur an Samstagen bzw. Sonn- und Feiertagen.

Ein fester Plan mit Terminen und Themen könnte da helfen. Vielleicht ist ein paralleles Damenprogramm mit Zubereitung von Speisen, in denen Honig eine tragende Rolle spielt, möglich.

Ich hoffe, dass wir nicht zu einer Truppe verkommen, wo man maximal einmal im Jahr erscheint, schaut, dass der Beitrag an den DIB weitergegeben und die Versicherung abgeschlossen ist und seiner Wege geht. Unter die den Umständen solltet ihr mir dann die Verwaltungsarbeit bezahlen.

Nach dieser notwendigen Philippika wünsche ich euch ein gutes Imkerjahr 2013.

Im übrigen solltet ihr euch Gedanken machen, wie viele Völker ihr melden wollt. Am 31.12. 2012 erlischt euer Versicherungsschutz. Von einigen habe ich die Angaben schon.

 

Gruß Heribert

 

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