Der Bienenzuchtverein Merkstein

Die Imker in Herzogenrath-Merkstein

  • Schrift vergrößern
  • Standard-Schriftgröße
  • Schriftgröße verkleinern

Und noch mal OXAL!

Euchen, den 02.01.2013

 

Liebe Imkerfreunde,

 

heute flogen bei mir gegen Mittag bei leichter Aufhellung, geringer Luftbewegung und 6 bis 6,5°C zwei meiner drei Völker – schwach, aber immerhin.

Zufällig beobachtete ich in Stocknähe im Falllaub eine Biene, die eindeutig Wasser aufnahm. Was heißt das nun?

Dieser Tage schrieb ich, dass wahrscheinlich am heutigen Tag wegen der prognostizierten niederen Tagestemperaturen (6°), so ziemlich die letzte Gelegenheit sei, die Oxalsäurebehandlung durchzuführen.

Heute muss ich sagen, Chance wahrscheinlich schon verpasst!

Wasser sammelnde Bienen weisen darauf hin, dass zumindest offene Brut versorgt wird. Das verwundert bei den anhaltend milden Temperaturen auch nicht sonderlich.

Jetzt bleibt nur zu tun, was wir uns vor einem Jahrzehnt noch nicht vorstellen konnten, nämlich, das Volk zu öffnen, die Waben des Brutnestes zu ziehen, möglicherweise schon vorhandene, verdeckelte Brut zu entfernen und dann die Behandlung durchzuziehen. In diesem Fall würde ich die Gelegenheit nutzen, den Futtervorrat zu prüfen und eventuell Futterwaben näher ans Nest zu rücken, falls zwischen Traube und Futter Leerstand ist.

Im Dezember empfahlen die Institute im Informationsbrief im Übrigen, zu prüfen, ob  noch oder bereits Brut gepflegt werde und diese rigoros zu entfernen, um Brutfreiheit vor der Winterbehandlung zu erreichen.

Auch jetzt dürfte ein mögliches Brutnest noch so klein sein, dass die Entfernung für das Volk ein verkraftbarer Eingriff darstellt.

Die Milbe hält uns auf Trab.

 

Gruß Heribert

 

 

 

 


Nach oben